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Der Große Arbersee

ArberseewandZu Beginn der Eiszeit war an Stelle des Großen Arbersees der Talschluß des Seebachs mit wenig geneigten Hängen. Während der letzten Eiszeitperiode schufen dann Frost und Gletscherbewegungen die steile Seewand und das Becken des Karsees.

Die imposante Arberseewand mit ihren Sumpfmulden, Felskaskaden und kleinen Wasserfällen beherbergt einen der eindrucksvollsten Urwaldreste des Bayerischen Waldes.

In dem steil geneigten Gelände gehen gelegentlich sogar Schnee- und Eislawinen ab. Schüttere Baumbestände aus säbelwüchsigen Ahornen und Buchen zeugen davon. Am Westrand des Arbersees, unterhalb der Seewand, sind ca. 2 ha der Wasserfläche mit Schwingrasen bedeckt.

Luftbild des grossen ArberseesWie ihr Name schon verrät, sind sie ohne feste Verbindung zum Untergrund und heben und senken sich mit den Schwankungen des Wasserspiegels.

Nur an den flachen Ufern haben sie Kontakt zum Festland. Von hier aus erobern Pflanzen seit der Eiszeit die freie Wasserfläche, indem sie ihre Sprosse in den See vorantreiben und somit Siedlungsfläche für Torfmoos und Seggen bilden. Im Laufe der Jahrtausende haben die Inseln, die überwiegend aus Torf (abgestorbene Pflanzen) bestehen, eine Mächtigkeit von 1 bis 3 m erreicht


DATEN zum Großen Arbersee:
Alter: ca. 10.000 Jahre
Höhenlage:
934 m ü. NN
Grösste Tiefe:
16 m
Wasserfläche: 7,72 ha
Rundweg Großer Arbersee:
ca. 30 min
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Der Grosse Arbersee direkt am Grossen Arber